aether1.org       Penelope Wehrli

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aether1.org Penelope Wehrli Die Zuschauer sitzen verteilt im offenen ehemaligen Tanzsaal in dem vier Stationen für parallele Aktionen installiert sind.
Zwei Stühle stehen auf Schienen an Motoren gekoppelt. Der erste schiebt sich sehr langsam von einer Stahlwand weg auf eine andere zu. Der zweite Stuhl teilt sich. Die zwei Hälften entfernen sich weg voneinander und über den Rand der Eisenplattform hinaus. Eine Stunde für sechs Meter Weg: eine Bewegung die erst beim zweiten Mal hinsehen sichtbar wird.
Ein einzelner Stuhl steht vor dem goldenen Bühnenvorhang, wie ausgesetzt.
Am anderen weiten Ende des Raums eine Badewanne voll Wasser, darüber entlädt sich immer wieder ein Blitz - 100'000 Volt. Der statischer Geruch von Elektrizität hängt in der Luft.

Pas de deux von Johann Kresnik, Musik: Livio Tragtenberg, Text: Späte Schriften von Antonin Artaud
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